Das Klischee des Entwicklers

Finnland ist Heimat vieler Entwickler. Mit welchem Bild im Kopf denken Sie an einen Entwickler? Vielleicht an einen, nicht gerade sehr gesprächigen Mitarbeiter, der am liebsten vor zwei großen Bildschirmmonitoren Programmcodes schreibt.

Und das stimmt und stimmt nicht!  Lernen Sie einen unserer Entwickler kennen, Luis Colorado.

Luis working in front of the monitors

 

Werdegang von Luis

Luis selbst stammt aus Madrid, Spanien, und ist eine sehr aufgeschlossene und unterhaltsame Person. Er hat an der Universidad Complutense de Madrid Physik studiert und sich dabei auf die Fachgebiete Systemsteuerung und automatische Messungen spezialisiert. Er ist seit 1987 Softwareentwickler, hat also bereits eine lange Karriere als Softwareentwickler hinter sich.

So entwickelte er Software für den spanischen Consejo de Seguridad Nuclear, Alava Ingenieros, Indra Sistemas und Telefonica. Als er zum ersten Mal nach Finnland umzog, arbeitete er für ein paar IoT-Unternehmen. Im Verlauf seiner Karriere hat er sich mit Telekommunikation, der Implementierung von Protokollen und der Analyse von Fehlern im Parallelbetrieb der verschiedenen beteiligten Systeme befasst.

Bei all diesen Tätigkeiten war er erfolgreich.

 

Stricken als Hobby

Bekannt sind Hobbys wie Tanzen, Zeichnen, Lesen, Filme schauen, aber Luis’ Lieblingshobby ist Stricken. Er strickt gerne, während er sich abends die Fernseh-Nachrichten oder TV-Serien ansieht. Er empfindet das als sehr entspannend.

Gleichzeitig zeigt er durch das Stricken, wie sehr er sich um die Menschen kümmert, die er wertschätzt. Ein Beispiel: Im vergangenen Dezember hat er für alle Mitarbeiter von SpinDrive eine schöne Mütze als Weihnachtsgeschenk gestrickt.

“Ich genieße es sehr, mit allen Kollegen bei SpinDrive zusammenzuarbeiten. Als ich anfing, war es einfach, alle kennenzulernen, und ich fühlte mich sofort im Team willkommen. Ich wollte zeigen, dass ich all die Freundlichkeit zu schätzen weiß, die ich von den Menschen um mich herum erhalte”, sagt Luis.

Luis knitting in the office

 

Warum SpinDrive?

“Für mich als Entwickler ist es eine große Herausforderung, alle Prozesse für SpinDrive zu konzipieren, zu konstruieren und zu implementieren, die notwendig sind, um einen von Natur aus instabilen Mechanismus so zu regeln, dass er reibungslos funktioniert, wie ein Schiff, das ruhig über das Meer fährt.

Mir wurde die Möglichkeit gegeben, zu wählen, an welchem Teilbereich des Systems ich arbeiten möchte, und mir wurden alle Instrumente und Mittel an die Hand gegeben, um meine Arbeit so einfach wie möglich zu gestalten. Man vertraut mir und lässt mir die Entscheidungsfreiheit was zu tun ist, ohne dass meine Entscheidungen hinterfragt werden.

Die Aufgaben die sich mir stellen sind besonders komplex. Es ist vergleichbar, als müsste man einen Stock mit dem Finger senkrecht im Gleichgewicht halten, während er auf einer gespannten Klaviersaite zwischen zwei Gebäuden mit hohen Frequenzen schwingt, und einen Regelcomputer programmieren, um alle möglichen Abweichungen vom Schwebepunkt auszugleichen.

Wie ich häufig sage: Warum gab es diese Position nicht, als ich 25 Jahre alt war? Vermutlich waren die Gründer dieses Unternehmens noch zu jung : ) Aber ich kann mit Freude sagen, dass man sich sehr gut um mich kümmert, es könnte also gar nicht besser sein”, so Luis weiter.

 

Das Schönste an der Arbeit bei SpinDrive

“Der größte Vorteil von SpinDrive sind die Kolleginnen-und Kollegen. Wir haben genau die richtigen Menschen, damit das alles funktioniert. Und das gilt für alle Aspekte des Geschäfts. Jeder hier ist sehr hilfsbereit und gibt einem Tipps, wie man die Dinge am besten angeht. Und am Freitag haben wir natürlich eine Zeit zum Entspannen, in der wir unsere persönlichen Gedanken miteinander teilen oder Witze machen können.

Als eine Firma mit zwei Standorten in verschiedenen Städten sind wir voll vernetzt. Dabei ist jedes Teammitglied wie eine eigene Welt, jeder mit unterschiedlichen Interessen oder Persönlichkeiten, aber alle agieren als ein Team, wenn es um die Arbeit geht.” fügt Luis hinzu.